Unterschied arbeitsvertrag frankreich deutschland

Der befristete Vertrag (CDD) endet grundsätzlich, wenn seine Laufzeit ausläuft. Der unbefristete Vertrag (CDI) kann vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer gekündigt werden. Arbeiten in Deutschland: Die sieben wichtigsten ThemenPrimerus Paradigma, Frühjahr 2018, S. 32f. Über beschreibende Beweise hinaus hat eine vielzahl neuerer Forschungsergebnisse sowohl Lohnunterschiede als auch Übergangswahrscheinlichkeiten zwischen atypischen und standardbeschäftigten Arten analysiert. Was die Lohnunterschiede von Festberufigen betrifft, so zeigt eine aktuelle Studie, dass bei der Kontrolle der persönlichen Merkmale und der beruflichen und unternehmensspezifischen Auswirkungen ein Lohngefälle von etwa 10 % auf die Art des Vertrags zurückzuführen ist (Pfeifer 2012). Bei den Leiharbeitnehmern, die die Kontrolle nach individuellen Merkmalen, besteht ein erhebliches Rohlohngefälle, das sich aus Tarifverträgen von Leih- und Anwenderfirmen, Aufgaben, Qualifikationen und Erfahrungen in Höhe von etwa 40–50 % ergibt (Baumgarten et al. 2012). Unter Kontrolle der sozioökonomischen Merkmale der Arbeitnehmer und der Beschäftigungsmerkmale wurde das korrigierte Lohngefälle in der Vergangenheit auf rund 32 % geschätzt (Jahn 2010); Unter Berücksichtigung von Betriebszugehörigkeit und Berufserfahrung wurde sie jedoch für Vollzeitarbeitskräfte auf etwa 15 bis 22 % geschätzt (Lehmer und Ziegler 2011). Teilzeitarbeit ist auch durch ein Lohngefälle nach Korrektur der Arbeitnehmer- und Arbeitsmerkmale gekennzeichnet (Wolf 2010). Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass geringfügige Teilzeitbeschäftigte deutlich niedrigere Bruttostundenlöhne erhalten als andere Teilzeitbeschäftigte (Voss und Weinkopf 2012). Wenn Sie Mitarbeiter einstellen, müssen Sie die Im EU-Arbeitsrecht festgelegten Mindestanforderungen an die Beschäftigungsbedingungen für das Personal, Änderungen der Arbeitsverträge und die Anhörung der Mitarbeiter einhalten.

Unsere Arbeit leistet zwei Beiträge, einen empirischen und einen theoretischen Beitrag. Der empirische Beitrag betrifft unsere Charakterisierung der Auswirkungen der jüngsten arbeitsmarktpolitischen Reformen. Im Gegensatz zu den pessimistischeren Charakterisierungen der Arbeitsmarktliberalisierung (siehe z. B. Streeck 2009) weisen wir auf einige der positiven Dimensionen der jüngsten Veränderungen hin, insbesondere die Rolle der atypischen Arbeit als Brücke zur Standardarbeit und die Zunahme der Gesamtbeschäftigung, insbesondere im Dienstleistungssektor, so dass wir die Dualisierung auch als Teil einer mehr oder weniger erfolgreichen Anpassung sehen können (siehe z. B. , Reisenbichler und Morgan 2012; Rinne und Zimmermann 2011; Hassel 2014).

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